11. November 2009

Was kommt 2010 im Kino?

Für alle, die nicht abwarten können.

Vorneweg: Hier geht es um das ganz große Kino, sprich die Highroller unter den Blockbustern. Auch wenn ich Arthaus-Filme liebe, gibt es im kommenden Jahr doch die eine oder andere Multi-Millionen-Produktion, die ich UNBEDINGT auf der großen Leinwand und in 3D sehen will.

Besonders gespannt bin ich auf Clash of the Titans und zwei besondere Männer: Iron Man 2 und Inside Man 2. Und auch das Tron-Sequel steht ganz oben auf meiner Liste. Das mag auch daran liegen, dass Daft Punk für den Soundtrack zuständig ist. Dazu freu ich mich noch auf Inception. Regisseur Christopher Nolan holt für die Geschichte um einen erfolgreichen Geschäftsmann (Leonardo di Caprio) alte Bekannte aus seinen Batman-Filmen vor die Kamera: Michael Caine, Cillian Murphy und Ken Watanabe.

Starke Frauen gibt es 2010 jede Menge auf der Leinwand: So ist Rose McGowan als Red Sonja (Conans weiblichem Gegenpart), die Damen von Sex and the City und Milla Jovovich als Alice im vierten Sequel von Resident Evil zu sehen. Die Computerspiel-Heroine hat anscheinend Jerry Bruckheimer inspiriert: So lässt er Jake Gyllenhaal als "Prince of Persia" auf das Kinopublikum los.

Gruseliger geht es bestimmt im neuen Film mit Benicio Del Toro zu: The Wolfman. Im Horrorfilm-Remake um einen Werwolf ist außerdem die wunderbare Emily Blunt und Anthony Hopkins zu sehen.

Im kommenden Jahr stehen wieder zahlreiche Comic-Verfilmungen an: "The Losers" und Jonah Hex wollen ihren Kundenstamm erweitern und entsteigen dem DC-Multiverse. Außerdem gibt sich die Grüne Hornisse die Ehre. Unter der Regie von Michel Gondry (genau: dem Regisseur von "Vergiß mein nicht") geht Christoph Waltz als Gegenspieler auf einen Martial Arts-affinen Zeitungsverleger los.

Dass Denzel Washington ein Faible für Züge hat, bewies er bereits mit Pelham 123. Nun darf er in "Unstoppable" wieder auf einen Zug aufpassen. Auch Nicolas Cage-Fans kommen 2010 auf ihre Kosten. Gleich in drei Filmen ist der Neffe von Francis Ford Coppola zu sehen: Der Zauberlehrling (ja, es geht um die Goethe-Ballade), Kick-Ass und Season of the Witch.

Lange nichts mehr von der Wall Street, Highlander oder Robin Hood gehört? Keine Sorge: Das kommende Jahr sorgt für die Sequels. Auch die Predatoren (die mit den süßen Geräuschen^^) gehen wieder auf die Jagd!

Mehr von der Märchen-Front: Dreamworks und Disney greifen tief in die Märchenbuch-Schublade: Im kommenden Jahr werden Shrek 4 und Rapunzel auf der Leinwand zu sehen sein. Auch Alice im Wunderland (Regie: Tim Burton), die Spielsachen aus Toy Story und Harry Porter machen sich wieder auf den Weg. Und Gullivers Reise ist ebenfalls noch nicht zu Ende.

Pures Actionkino erwarte ich von The Expendables. Als ob die 1980er Jahre nie vorbeigegangen wären, sammelt Sylvester Stallone viele ehemaligen Rivalen wie Dolph Lundgren, Bruce Willis and Arnold Schwarzenegger um sich, vervollständigt wird das Team von Jet Li and Jason Statham. Da wird jede Story irrelevant.

Auch ein weiteres Team geht 2010 wieder auf Tour, das A-Team (auch wenn ich mir Liam Neeson so überhaupt nicht als Hannibal vorstellen kann...)


Für ein wenig Arthaus ist dennoch Platz: "The Rum Diary". Johnny Depp ist als Alter Egos seines Lieblingshelden, dem Gonzo Journalisten Hunter S. Thompson, zu sehen.

5. November 2009

Was ist "Prince of Persia"?

Jetzt hat es also auch Jerry Bruckheimer erwischt. Der Produzent, für Gräueltaten wie "Fluch der Karibik", "Con Air" oder "Bad Boys" bekannt, lässt den englischen Regisseur Mike Newell auf eine Kino-Adaption des PC-Spieles "Prince of Persia" los. Sir Ben Kingsley ist sich (mal wieder) nicht zu fein, den Bösewicht zu spielen. Der Pixel-Prinz wird im Übrigen verkörpert von Jake Gyllenhal, einem der jungen Sterne Hollywoods.






Große Fußspuren hat sich Bruckheimer ausgesucht. Uwe Boll, liebevoll als deutsche Antwort auf Ed Wood bezeichnet, macht es schon seit Jahren als Regisseur, Produzent und Drehbuchautor vor: Man kaufe billig Lizenzen von Computerspielen, bastle eine Story daraus, kaufe kurz vor knapp arbeitslose Sternchen (Jason Stratham, Tara Reid oder Ben Kinsley ziehen immer) und bringe davon einen sogenannten Film in die Kinos.

Dass das Konzept "Computerspiele für das breite Kinopublikum" finanziell aufgeht, war bereits an Tomb Raider (2001) zu sehen: Die dümmliche Story, gespickt mit der Popcorn-Erotik von Frau Jolie, lieblosen special effects und einfarbigen Nebendarsteller, ließ die Kinokassen klingeln. Allein in den USA spielte die Saga um die Schätzjägerin Lara Croft am Startwochenende die Hälfte der Produktionskosten wieder ein. Nach fünf Monaten waren es weltweit über 274 Millionen Dollar. Dazu kommt noch Zweitverwertung als DVD und Video sowie das Merchandising.

Auch für die kommenden Jahre sind weitere Verfilmungen von Computerspielen geplant: Halo, World of Warcraft oder Tekken sind bereits in Arbeit.

Gute Ausgangslage für Jerry Bruckheimer. Denn der Name "Bruckheimer" steht für testosterongeladenes Action-Kino. Jeder Ansatz einer Storyline ist also nebensächlich.
Und falls es schiefgeht: Fluch der Karibik 4 ist wohl schon in Planung...

2. November 2009

Was ist ein Konzert-Höhepunkt?

Ein gelungenes Konzert kann vieles sein: jubelndes Publikum, verschwitzte Musiker, aufgedrehter Dirigent. Wenn sich dann Darth Vader höchstselbst die Ehre gibt und aufs Pult klettert, ist das mehr als gelungen: Es ist ein Höhepunkt.
Ein Glück für die Musiker, dass sie Ruhe bewahrten und nicht nervös wurden: Darth Vader verzeiht keine Fehler!




Gefunden bei Lummaland.

25. Oktober 2009

Was ist ein ICE?

Kammerspiel für drei Personen: ein ICE, ein Handelsreisender, ich.

Vor einigen Wochen hat mich die fiese Berliner Grippe erwischt. Hätte ich sie gleich mit den adäquaten Mitteln zur Strecke gebracht, wäre mir erstens nicht so viel Wissen aus meinem DAA-Kurs entgangen. Und zweitens ein "tolles" Erlebnis.

In einem fiebrigen Anfall beschloss ich, nach Hause in die Arme meiner mich liebenden Familie zu fahren und mich gesund pflegen zu lassen. Ich wollte ja nicht, dass man in paar Wochen meine Leiche findet (auch wenn ich keine Katzenlady bin). Um mit einer weiteren Tradition zu brechen, bin ich nicht zum Berliner Ostbahnhof gegondelt, sondern wollte vom Hauptbahnhof aus einen ICE erwischen.

Gesagt, getan. Da stand ich nun im vollen ICE Richtung Baden-Württemberg und musste mit Schrecken feststellen: Das Teil war voll... Und immer mehr Reisende drängelten sich in meinem Rücken, um noch einen einigermaßen guten Sitzplatz zu erwischen. Naja, "gut" ist wohl zuviel gesagt: Um überhaupt einen Sitzplatz zu erwischen.

Da, die Offenbarung: Ein älterer Herr, Sitz am Gang, daneben eine Tasche, die ich als geübte Bahnfahrerin auch gleich als die seine erkenne. Gibt es einen Gott, der Mitleid mit mir hat?!? Ich stürme hin, lächle freundlich (alle, die mich kennen, wissen das) und frage ihn, ob neben ihm noch frei wäre. "Ja", so die Antwort. Okeee, er hat wohl nicht verstanden, um was es geht. Ich formuliere meine Frage um und will wissen, ob ich mich auch da hinsetzen darf. "Nein". WAS? Schockiert lasse ich mich von der Menschenmenge weitertragen und finde zwei Reihen dahinter einen netten Menschen, der mir den Platz an seiner Seite für die Fahrt überlässt. Bei einem Routine-Blick in den Spiegel hab ich übrigens überprüft, ob man mir meine Erkältung auf der Nasenspitze angesehen hat. Das gleiche Ergebnis: "Nein".

Mal ehrlich, wär von Euch hätte sich das getraut? Auf eine höfliche Frage mit "Nein" zu antworten?

21. Oktober 2009

Was mag ich?

  • Sonnenaufgänge und ausschlafen (Notiz an mich: mal über den Polarkreis nachdenken)

  • Hitze (Notiz an mich: Polarkreis wieder vergessen und über Wüsten nachdenken)

  • Radio (Notiz an mich: mal recherchieren, ob es in der Wüste auch Radio gibt)

  • Politisches Kabarett (Notiz an mich: Wann ist Hagen Rether mal wieder auf Tour? Oder Georg Schramm? Oder Urban Priol? Oder Joseph Hader? Oder Rainald Grebe und die Kapelle der Versöhnung?)

  • Den Schmuck meiner kleinen Schwester (Notiz an mich: mal wieder auf ihrer Homepage vorbeischauen: de-fine)

Was ist die Zukunft?

Pulp Fiction auf Google Waves:

20. Oktober 2009

Was soll ich nur suchen?




Tummelplatz Internet: Da lauern Twitter, Facebook, Blogs, Spiele. Alle laden sie zum Verweilen ein. Locken mich mit ihren Angeboten. Schwuppdiwupp, ne halbe Stunde rum. Und dabei hab ich noch nicht alles gesehen. Also weitersurfen. Und weitersurfen. Und weitersurfen...

Aber wie finde ich das, was mich wirklich interessiert? Wichtig ist natürlich die Suche. Ein guter Anfang wäre
"Lass mich das für dich googlen". Geht schnell, tut auch nicht weh.